Sylvia Stierstorfer fordert: „Keine unnötigen bürokratischen Hürden für Ehrenamtliche“

05.11.2015

Landkreis. Gute Nachrichten für alle ehrenamtlich Tätigen: Die Finanz-Minister-Konferenz hat beschlossen, dass bürokratische Hürden bei der steuerlichen Anerkennung so genannter Aufwands-Spenden abgebaut werden sollen. Viele Vereine und ihre Mitglieder äußerten gegenüber der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer ihren Unmut, dass nach den geltenden Regelungen der Verzicht auf die Erstattung von Fahrtkosten und die steuerliche Anerkennung als Spende mit großem bürokratischem Aufwand verbunden sei.

„Derzeit muss jeder Ehrenamtliche alle drei Monate nach Fälligkeit des jeweiligen Erstattungsanspruchs schriftlich erklären, dass er auf die Bezahlung der Aufwendungen verzichtet. Das ist nicht nur bürokratisch sondern auch sehr zeitaufwändig. Ich habe mich persönlich dafür eingesetzt, dass diese Regelung geändert wird und eine Verzichtserklärung nur einmal im Jahr notwendig ist.“, so Stierstorfer, für die man damit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan hat.

„Es geht darum, das Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen in unserer Gesellschaft zu würdigen und zu fördern. Es ist unsere Pflicht, der Ausübung von Ehrenämtern keine Steine in den Weg zu legen. Zu eng gefasste Dokumentationspflichten bei der steuerlichen Anerkennung von Aufwandsspenden können die Motivation verringern, sich ehrenamtlich zu engagieren. Darum ist eine Jahresfrist für die Verzichtserklärungen völlig ausreichend“, erklärte die Politikerin abschließend.